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LET’S TALK

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Hey ihr lieben,

nachdem ich in den letzten Tagen auf Social Media wieder eher wenig aktiv war, dachte ich mir, es wäre Zeit für ein bisschen Gedankenaustausch.

Ich habe mich bereits des Öfteren in einer Phase wie dieser befunden und momentan stecke ich erneut in einem kleinen Motivations- bzw. Kreativitätstief, was Instagram betrifft. Ich habe super viele Blogposts in Vorbereitung und zahlreiche Ideensammlungen warten nur auf mich, um umgesetzt zu werden. Es geht bei diesem Motivationstief also nicht um den Blog, sondern wirklich spezifisch um Instagram. 

Wie ihr vielleicht wisst oder nicht wisst, habe ich im Oktober mit dem Zahnmedizin-Studium begonnen. Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich schief angesehen werde, wenn ich das erwähne und immer dieselbe Frage kommt auf: „Du hast also einen Beauty Blog/bist im Social Media Bereich aktiv und studierst Zahnmedizin – wie passt das denn zusammen?“ Der Punkt ist: es passt oft nicht zusammen. Aber das muss es auch nicht, weil hier eben zwei verschiedene Interessen von mir aufeinander treffen. Manchmal scheitere ich jedoch an dem Versuch, beides unter einen Hut zu bekommen, weil ich neben Lernen, Pflichtterminen, Arbeit, Fotos machen/bearbeiten, Schreiben, Vorbereitungen, Videos drehen .. auch noch genug Zeit für mich selbst und meine Familie und Freunde haben möchte. Und mir ist bewusst, dass das in den nächsten Studienjahren nur noch schwieriger werden wird.

Versteht mich nicht falsch – ich liebe, was ich tue! Aber nach einem stressigen Lern/Unitag nach Hause zu kommen und dann den Gedanken zu haben „Oh nein, ich muss heute dringend noch auf Instagram posten, aber habe gerade gar nichts besonders Ästhetisches zu zeigen – was jetzt?“ fühlt sich einfach durch und durch falsch an. Ich frühstücke nicht jeden Tag ein Avocadobrot mit pochiertem Ei und lege mir mein goldenes Besteck auf meiner Marmorplatte zurecht (und wieder, versteht mich nicht falsch: ich würde so ein Foto genauso posten, weil ich es auch ästhetisch ansprechend und schön finde – es entspricht nur einfach nicht der Realität meines Alltags). Genauso wenig habe ich die Zeit jeden Tag fancy Essen zu gehen und mich auf einen Stuhl zu stellen um tolle Flatlays davon zu schießen. Ich bin nicht täglich wie eine Fashionista gekleidet und habe auch keine Lust meine Freunde damit zu nerven, im Alltag ständig Fotos von mir zu machen, während ich pose, als wäre das alles ja „ganz zufällig“ entstanden. Sorry – aber nein. Das ist die Seite des „Blogger-Daseins“ die mir eben nicht ganz so viel Spaß macht. Im Endeffekt kann ich euch durch das 10. Bild einer Acai-Bowl auch keinen Mehrwert liefern. Ich liebe meinen Blog und ich liebe meinen Instagram-Feed, aber er ist einfach schon voll mit immer denselben Motiven: Frühstücksbilder, Blumen, Flatlays (Kaffee und Brille dürfen da natürlich nie fehlen). Ihr seht, ich nehme mich damit ein bisschen selbst auf den Arm.

Was ich hiermit eigentlich sagen möchte, ist, dass niemand sich solche Bilder aus dem Ärmel zaubert oder „mal eben so nebenbei“ schießt. Und deshalb habe ich – gerade in stressigen Uniphasen, wie ich sie momentan habe – nicht immer perfekte instagram-taugliche Bilder in meiner Kamera-Roll. Und das versetzt mich dann zusätzlich zur Uni unter Druck, weil ich mir selbst den Stress mache, den Feed immer perfekt haben zu wollen. Und dann poste ich lieber gar nichts, als etwas, das in meinen Augen nicht perfekt dazu passt. Irgendwie schon ein bisschen verstörend, wenn ich so darüber nachdenke. Aber genau das ist der Grund, falls ihr euch manchmal fragt, weshalb ich schon 3-4 Tage nichts von mir hören lassen habe. 

Ich weiß ehrlich gesagt auch immer noch nicht, inwiefern ich das Ganze ändern kann/soll. Würdet ihr lieber öfter mal auf unperfekte Art und Weise zB. in den Instastories von mir hören? Oder habt ihr doch eher Freude an ästhetischen Bildern, die dann eben nicht unbedingt täglich kommen? Lasst es mich gerne wissen :)

Zusammenfassend ist zu sagen:

Ich habe Freudenzeit gegründet, weil ich Spaß daran habe, weiterzugeben, was mir Freude bereitet. Deshalb schreibe ich auch so gerne Reviews, zeige euch meine Favoriten, Flop-Produkte oder (in meinen Augen) großartige Rezepte etc.- um euch eine Art Mehrwert zu liefern. Um euch zu inspirieren, Tipps weiter zu geben die mir geholfen haben und einen kleinen Einblick in mein Leben und alles, was mir Spaß macht, zu geben. Instagram ist im Endeffekt nur ein Teil davon, der euch auf dem Laufenden hält – und wie gesagt, es ist nicht immer alles, wie es scheint. Wäre auch ein großer Zufall, wenn so viele Männer gleichzeitig auf die Idee gekommen wären, ihre auf dem Bauch und in weißer Bettwäsche schlafenden Freundinnen aus der Vogelperspektive zu fotografieren ;) 

xx

Sarah

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